Das Angebot eine internationalen Metasupervisionsgruppe für Supervisor*innen im Zoom wendet sich an alle Interessierten, die Deutsch sprechen.
Wir treffen uns das erste Mal am Donnerstag den 27.11.2025 um 17 Uhr um Weiteres zu planen und besprechen. 2 bis maximal 3 Plätze sind noch zu besetzen.
Rückfragen und Anmeldungen an alder.consult@gmail.com oder 0043 664 3906922.
Auch in diesen Zeiten entstehen neue interessante Graduierungsarbeiten. Ein Zeichen für die Widerstandskraft und Professionalität der Kolleginnen.
Auch an einigen der Themen kann man gut ablesen, wie sehr Supervisor*innen derzeit gebraucht werden, und welche besondere Herauforderungen bestehen.
Nataliia Shcherbyna,Anwendung der Supervisions- und Coaching-Tools zur Bekämpfung der Folgen / Prävention des Burnout-Syndroms bei Mitarbeitern des Sozialdienstes, 2020
Soriana Maiorova, Die Rolle von Symbolen und Metaphern in der Supervision, 2025
Svetlana Oleskiv, A Safe Space as a Basis for Group Performance in Supervisory Work, 2025
Mariia Oliinyk &Halyna Karpuk, The Balint Group in Working on Occupational Burn Out in Commercial and Non commercial Organizations in Times of War, 2025Mariia Oliinyk &Halyna Karpuk, The Balint Group in Working on Occupational Burn Out in Commercial and Non commercial Organizations in Times of War, 2025
Maryna Abramenko, Fall einer erfolgreichen Anwendung von Supervisions– und Coachinginstrumenten im Rahmen eines systemischen Organisationsberatungsprojektes, 2025
Von den sechs Kolleginnen, die am 16. Juni ihre Arbeiten vorstellten, hat eine schon 2020 ihre Ausbildung beendet , aber nie die Gelegenheit gehabt, ihr Papier im Rahmen des Verbandes #USSC vorzustellen.
Ich gratuliere allen von ganzem Herzen.
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English Version
Even in these times, new and interesting graduation projects are being created. This is a sign of the resilience and professionalism of our colleagues.
Some of the topics also clearly illustrate how much supervisors are needed at present and what particular challenges they face.
Nataliia Shcherbyna, Application of supervision and coaching tools to combat the consequences/prevention of burnout syndrome among social service employees, 2020
Soriana Maiorova, The Role of Symbols and Metaphors in Supervision, 2025
Svetlana Oleskiv, A Safe Space as a Basis for Group Performance in Supervisory Work, 2025
Mariia Oliinyk &Halyna Karpuk, The Balint Group in Working on Occupational Burn Out in Commercial and Non commercial Organizations in Times of War, 2025
Maryna Abramenko, Case study of the successful application of supervision and coaching tools in a systemic organizational consulting project, 2025
Of the six colleagues who presented their work on June 16, one had already completed her training in 2020 but never had the opportunity to present her paper within the #USSC association.
I congratulate everyone from the bottom of my heart.
Anfangen wie immer mit Vorfreude und a bisserl Adrenalin.
Anfangen nach einem Sommer voller Vorbereitung und Lernen und dem Treffen mit vielen Kolleg*innen bei der Sommeruniversität in Budapest https://ansesu23.szupervizorok.hu/
Anfagen und weitermachen an vielen Themen.
In den nächsten Wochen wird eine Lehrsupervisionsgruppe auf Deutsch und eine andere auf Englisch nach der Sommerpause fortgesetzt.
Die Supervision für die Ausbildung von Pflegeassistentinnen geht ins Herbstsemester.
Ein Projekt in der Ukraine zusammen mit ukrainischen Kolleg*innen hat nächsten Dienstag Kick Off und ein OE Projekt in Österreich geht in die nächste Phase.
Ja und natürlich die Einzesupervisionen und Coachings in meiner Praxis und via ZOOM.
Die Betreung der Abschlussarbeiten der ukrainischen Kolleginnen ist auch über den Sommer weitergegangen.
Und wer weiß, was noch kommt. Ich freue mich auf euch/Sie.
It was a pleasure to work with the colleagues from Estonia and Latvia on Supervision in Crisis Situations. Вікторія Слюсаренко and I discussed the topic and developed some hypotheses mainly for the Russian attack on Ukraine. Unfortunately Viktoria could not join so I had the task to present our results to the group. The group worked on the influence of Covid 19 crisis. Similarities and differences – one step further on understanding.
„Durch’s Reden kommen die Leut zsamm“, sagen die Wiener. Das zeugt von vielen Jahre Erfahrung in einer multikulturellen Stadt.
DIALOGRAUM
Was Saliha Bava schreibt, geht noch einen Schritt weiter. Dialogische Prozesse – nicht die einzelne akademische Stimme oder die Spezialistin, nicht die Oberlehrer und nicht die gegenseitigen Beschuldigungen – verändern die Art, wie wir im normalen täglichen Umgang miteinander tun und reden, und sie verändern auch lang- und mittelfristig Strukturen und soziale Systeme.
Es entstehen neue Geschichten, neue Bedeutungen und neue Bedeutungs- und Handlungsrahmen. Man könnte auch sagen, es entsteht eine neue Kultur.
Alle die dieses Miteinander anregen und begleiten – ja auch wir Supervisor*innen – verändern die Welt.
Das kluge Zitat aus „Collaborative-Dialogic Practice: Relationships and Conversations that Make a Difference Across Contexts and Cultures (English Edition)“ von Harlene Anderson, Diane R. Gehart) in meinen Worten wiedergegeben:
Was wir sagen und wie wir interagieren (A) erzeugt Geschichten (auch im Sinne der Stories von Harari), einen Rahmen, und Bedeutungen, dessen was zählt (B). Umgekehrt beeinflussen diese Stories, Rahmen und Bedeutungen (B), was wir sagen und wie wir interagieren(A).
Durch Geschichten, Rahmen und Bedeutungen (B) werden strukturelle, systemische und soziale Räume (C) umgestaltet. Umgekehrt formen diese Räume (C) auch die Geschichten, Rahmen und Bedeutungen (B).
Die beiden Enden dieser unendlichen Schleife – Interaktionsräume (A) und Soziale Räume (C) werden durch Geschichten, Bedeutungen und Rahmen (B) miteinander in Einklang gebracht und navigiert.
Rahmen, Bedeutungen und Geschichten entstehen in dialogischen Interaktionen.
„The social/structural/systemic forces are created from within the relational processes of our utterances and interactions (A), which shapes and is shaped by our stories, frames, and meanings of what matters (B), which, in turn, shapes and is reshaped by the social, systemic, and structural spaces (C). The two “ends” of the double infinity loop—interactional (A) and social (C) spaces—are navigated and mediated by our social stories, frames, and the meanings (B) we occupy; all of which is created and sustained through dialogic interactions.“
Gerade in Zeiten wie diesen suchen viele Menschen nach neuen Lösungen, die auch unter diesen Rahmenbedingungen umsetzbar sind. Das ist die Zeit seine Erfahrung und sein Wissen zu nutzen und gleichzeitig Neues einzubringen.
Um neue Lösungen zu finden braucht es Neubewertung der eigenen Situation, Nachdenken und Experimentieren.
Unsere Fähigkeit zu denken ist gefragt. Mit einer Supervisorin einem Coach geht das schneller und effektiver.
Nicht Vorbilder sonder hilfreiches Gegenüber für unsere Klient:innen.
Ein paar in ihrer Klarheit einprägsame Sätze für Therapie, die wohl bei Supervision analog passen. Dabei geht es um den Umgang mit eigenen Werthaltungen, der notwendig ist um ein hilfreiches Gegenüber zu sein.
Danke lieber ÖAGG Kollege E. Tenschert:
Als Therapeut:innen begegnen wir dabei als ganze Person und wählen dann, was wir therapeutisch einsetzen…..wir entscheiden, was wir an und aussprechen. …Nur wenn wir unsere eigenen Antriebsgründe nicht ausblenden sondern bemerken und erkennen, können wir ….Klient:innen dabei helfen uns nicht als Vorbilder sondern als hilfreiche Gegenüber nutzen zu können.Aus „Anleitung in Psychotherapien“
Schenken Sie sich oder Ihren Lieben Coaching und Supervision via Internet. Denn gerade jetzt ist es wichtig sich die Zeit zu nehmen, um berufliche Herausforderungen zu reflektieren und Lösungen zu finden. Gerne unterstütze ich Sie dabei via ZOOM oder anderen Technologien.
Auch interkulturelle Unterschiede werden komplexer – immer weniger Menschen definieren sich über die Zugehörigkeit zu nur einer Nationalkultur. Und dazu kommen noch Berufskulturen, Regionalkulturen, Organisationskulturen, Familienkulturen, etc. Alle diese Kulturen formen unsere Erwartungen darüber, wie die Welt funktioniert. Im Zentrum all dieser kulturellen Einflüsse, die uns formen, stehen wir in unserer Einzigartigkeit. Mit all dem arbeite ich im interkulturellen Coaching bzw. in der interkulturelle der Supervision. Dazu muss eine Supervisor*in ihren eigenen Fleckerlteppich gut kennen und reflektiert haben.
Wahrscheinlich findet in der Lehrsupervision das intensivste Lernen statt auf dem Weg dazu eine gute Supervisor*in zu werden. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich eine ganze Gruppe auf einen Prozess einlässt, der manchmal verunsichernd ist, alte Bilder und Gewohnheiten in Frage stellt und neue Perspektiven eröffnet. Da braucht es Vertrauen, Mut, Neugierde, Humor und ein hohes Maß an Professionalität. So hab ich das in Odesa erlebt und genossen.
Aber nicht nur in Odesa im im Seminarraum sondern auch in den anderen Gruppen, die derzeit via ZOOM stattfinden, in Österreich, Ukraine und Bulgarien. Dabei kommt als zusätzliches Ergebnis für die Teilnehmer*innen das Erlernen des Arbeitens mit Gruppen via ZOOM hinzu.
Ja und nach so einer Gruppe weiß ich wieder, warum ich meinen Beruf so liebe. Es ist toll, zu sehen wie sich Menschen weiter entwickeln.
Lehrsupervision ist ein wichtiger Pfeiler der Supervisionsausbildung. In Lehrsupervisionsgruppen oder auch in Einzelsupervision hat die Lernende die Möglichkeit zur Reflexion des eigenen Handelns und der eigenen Rolle als Supervisor*in.
Einen großen Raum nimmt die Fallsupervision, d.h. das Besprechen der Arbeit mit den eigenen Klient*innen,ein.
Die Lehrsupervisor*in ist eine erfahrene Supervisor*in, eine Expert*in für Supervision, die nicht nur den Reflexionsprozess anleitet, sondern auch manchmal lehrt.